Als mein Opa zum ersten Mal Reiki bekam – eine Erfahrung zwischen Skepsis und Vertrauen


Gestern durfte ich etwas erleben, das mich tief berührt hat.

Ich habe zum ersten Mal meinem Opa Reiki gegeben. Wenn mir das noch vor ein paar Monaten jemand gesagt hätte – ich hätte es kaum geglaubt.

Als mein Partner und ich unseren Reiki Grad I gemacht haben, war die Reaktion in meiner Familie liebevoll, aber vorsichtig. Meine Eltern haben sich für uns gefreut, konnten aber nicht wirklich etwas damit anfangen. Reiki war für sie etwas Unbekanntes, schwer Greifbares. Mein Opa hatte damals sogar gesagt, dass er von „Handauflegen” nichts halte und sich nicht vorstellen könne, dass das etwas bewirken soll.

Und ehrlich gesagt: Ich habe es verstanden. Denn manches kann man erst begreifen, wenn man es selbst erlebt.

Mit unserem Reiki Grad II wuchs langsam das Interesse in der Familie. Die Neugier wurde größer – auch wenn ich noch nicht gedacht hätte, dass ich meine Liebsten tatsächlich einmal behandeln würde. Meinen Papa durfte ich irgendwann behandeln — eher mir zuliebe, wie er sagte. Doch schon währenddessen bemerkte er ein Kribbeln und eine angenehme Wärme. Seine Überraschung war spürbar.

Und gestern … war es plötzlich so weit. Mein Opa hatte wieder starke Rückenschmerzen, die ihn schon lange begleiten. Ganz spontan bin ich über meinen eigenen Schatten gesprungen und habe ihn gefragt:

„Darf ich dir Reiki geben?” Und er hat zugestimmt. 🫶🏻

Während der Behandlung wurde es stiller im Raum. Seine Atmung wurde ruhiger, sein Körper entspannte sich sichtbar. Es fühlte sich an, als würde sich etwas verändern — ganz sanft, ganz ohne Druck. Nach der Behandlung fragte er mich sogar, ob ich mir noch eine andere schmerzende Stelle anschauen könnte.

Ein Moment, der mich tief bewegt hat.

Auch meine Mama ließ sich anschließend behandeln. Sie beschrieb die Wärme meiner Hände lachend wie ein „Bügeleisen” — und das Gefühl danach erinnerte sie an einen Besuch in der Salzgrotte: ruhig, wohltuend, entspannend. Mein Opa bestätigte überrascht, dass es bei ihm ebenfalls sehr warm geworden sei — und dass er das Gefühl habe, sich wieder etwas besser bewegen zu können. Die Schmerzen hätten nachgelassen.

Für mich war dieser Moment unbezahlbar.

Nicht, weil ich jemanden überzeugen wollte. Nicht, weil etwas „bewiesen” werden musste. Sondern weil Vertrauen entstanden ist.

Reiki bedeutet für mich nicht, etwas zu machen oder zu verändern — sondern Raum zu halten. Ruhe zu schenken. Den Körper daran zu erinnern, was er eigentlich selbst kann: entspannen, regulieren, loslassen.

Ich bin heute einfach dankbar und glücklich, dass ich meinen Liebsten etwas Gutes tun durfte. Und vielleicht ist genau das der Kern von Reiki: Es beginnt oft mit Skepsis — und endet mit einer Erfahrung. ✨

Von Herz zu Herz, Mara

© Mara & Elias – Lichtstim.me

💬 Wie ist das bei dir? Hast du schon einmal von Reiki gehört — oder sogar selbst eine Erfahrung damit gemacht?

Wir freuen uns über jeden Austausch in den Kommentaren. 🫶🏻

📝 Blog abonnieren 📹 YouTube folgen 💚 Energy Soul Wellness | Brain Reset Journal | Stoischen 66